Kategorie-Archiv: Privates und persönliches

„Ein Löwenherz für Braunschweig“

Hallo Braunschweig,

etwas Gutes zu tun ist ganz einfach.
Die Bäckerei Schaper, die Braunschweiger Zeitung, das Unternehmen Streiff & Helmold sowie die Internetagentur Löwenstark engagieren sich zur Weihnachtszeit mit der Aktion „Ein Löwenherz für Braunschweig“ im sozialen Bereich rundum Braunschweig.

Dazu gestaltete man in Zusammenarbeit die sogenannte „Löwenschachtel“, die mit Keksen der Bäckerei Schaper gefüllt ist. Die Löwenschachteln werden ab heute (!) in allen Schaper-Filialen erhältlich sein. Der gesamte Erlös wird einem guten Zweck in der Region gespendet. Weitere Informationen dazu unter dem Facebook-Link: http://www.facebook.com/LoewenherzBS

Also tu‘ auch du etwas Gutes zur Weihnachtszeit!

Streupflicht im Sommer?

Die Verzögerung von Verfahren ist ärgerlich und meist auch den verfahrensführenden Behörden überhaupt nicht recht. Es gibt aber Verfahren, bei denen der Eindruck entsteht, dass es den Behörden ganz gut in den Kram passt, wenn alles etwas dauert.

So jetzt der Eindruck, den die Stadt Braunschweig erweckt. Die Temperatur steigt langsam auf 30°C und die Stadt befleißigt sich jetzt, Anhörungsbögen wegen angeblicher Streupflichtverletzungen im letzten Winter zu versenden.

Ein Schelm, wer böse dabei wird und auf die Idee kommt, dass nicht nur gern in Kauf genommen wird, dass nach so vielen Monaten Entlastungsbeweise immer schwieriger werden, weil sich Zeugen, die konkret etwas zum Räumen oder Streuen sagen könnten, jetzt nicht mehr so richtig erinnern können.

Und dass quasi eine angebliche Dauerbelastung der zuständigen Abteilung der Stadt Braunschweig vom Winter bis in den Sommer gedauert hat, kommt auch nicht so richtig glaubhaft rüber.

Braunschweiger Polizei und die Geschichte vom Pferd

Natürlich wird es immer wieder vorkommen, dass Polizeibehörden auf Ermittlungsmethoden zurückgreifen, deren Zulässigkeit in Zweifel gezogen wird und über die dann auch öffentlich diskutiert wird.

Das ist für sich genommen völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist aber, wenn die Polizei im Rahmen einer solchen Diskussion versucht, der stauneneden Bevölkerung als Begründung für die umstrittene Maßnahme schlicht einen vom Pferd zu erzählen.

So jetzt z.B. in Braunschweig die Geschichte, dass nachts von sechs Polizeibeamte aus drei Streifenwagen heraus Videofilme von Unverdächtigen aufgenommen werden mit der Begründung (zum Wiehern!), dass man die Aufzeichnungen u.a. deshalb benötige,

„um beweisen zu können, dass gewisse Entscheidungen nötig sind, etwa das Anfordern einer Kehrmaschine“.

Wollt Ihr uns verarschen?

Offensichtlich!

Piratenflashmob bei der Bundestagswahl um 13.00 Uhr

Piratenflashmob bei der Bundestagswahl um 13.00 Uhr

Jeder Pirat und Piratenfreund nimmt am 27.09.2009 alle ihm bekannten Personen an die Hand, die auch in seinem Wahlbezirk wohnen und erscheint um Punkt 13.00 Uhr in seinem Wahllokal. Es wird dazu führen, dass an diesem Tag die Wahllokale wenigstens einmal voll sein werden.

Und wer schon da ist, wählt gleich nochmal ganz schnell die Piraten.

Bußgeldabzocke oder Aufklärungsarbeit? Gedanken von Rechtsanwalt Siebers , Braunschweig

Mit aus meinen Augen höchst zweifelhaften Methoden werden in Braunschweig Alkoholtestkäufe durchgeführt, um das an sich vernünftige Ziel zu erreichen, Alkoholverkäufe an Jugendliche zu verhindern.

So wurde in einem jetzt vom Amtsgericht Braunschweig entscheidenen Fall eine 17-Jährige kurz vor ihrem 18. Geburtstag losgeschickt, die laut Braunschweiger Zeitung äußerlich schon recht erwachsen wirkte. Das macht den Eindruck, der wahre Hintergrund könnte nichts weiter als gnadenlose Abzockerei sein.

Man muss sich die Frage stellen, ob es nicht deutlich mehr Sinn macht, Jugendliche einzusetzen, bei denen keine Verwechselungsgefahr mit einem Erwachsenen besteht.

Der zuständige Richter am Amtsgericht Braunschweig,Winrich Steinberg, soll gesagt haben: „Wenn jemand nicht zweifelsfrei 60 ist, besser dreimal fragen. Und den Ausweis zeigen lassen.“

Warum der Verteidiger in solch einem Fall (agent provocateur, Irrtumsproblematik, Fahrlässigkeitsfrage) den Einspuch gegen den Bußgeldbescheid zurückgenommen hat, ist ohne weiteres nicht nachvollziehbar.

Ursprung: www.strafjurist.de

Eintracht gegen 96

Bei Hannover 96 ist der Trainer Dieter Hecking zurückgetreten, so dass Berufsoptimisten sich nun schon darauf freuen, dass es nächste Saison zu Begegnungen von Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 in der zweiten Liga kommt.

Der Abstieg von 96 ist jetzt zwar wahrscheinlich, denn jetzt kommen drei Retter, die diesen Verein nicht retten können, und Felix Magath geht nicht nach Hannover. Aber Eintracht Braunschweig und zweite Liga? Passt jedenfalls nicht zu einer Stadt mit einem so piefigen Oberbürgermeister.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Braunschweig

In der Kanzlei am Bürgerpark auf der Wolfenbütteler Starße 79 in Braunschweig finden Sie drei Fachanwälte für Strafrecht und einen weiteren auch überwiegend mit Strafsachen befassten Rechtsanwalt. Melden Sie sich dort, wenn Ihnen Ungemach von der Strafjustiz, wegen Verkehrsdelikten oder wegen Steuerstrafsachen droht.

Die Rechtsanwälte Siebers, Dieler. Eickelberg und Johannes weden für Sie einen Lösungsweg suchen.

Beobachten Sie auch ein wenig das Umfeld der Strafjustiz.

Schreiben Sie der Kanzlerin

Ein mit Unterstützung der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin entstandenes
Internetportal bietet Bürgern die Möglichkeit, sich über Video-, Audio- oder Textbotschaften
an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu wenden. Die von Studierenden geführte überparteiliche
Plattform www.direktzurkanzlerin.de versteht sich als Reaktion auf das wöchentliche
Videopodcast der Bundeskanzlerin “Die Kanzlerin direkt”. Ein Teil der Fragen an die
Regierungschefin wird in deren Namen durch das Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung beantwortet. Die Initiatoren der Internet-Seite werden bald ähnlich
angelegte Projekte in mehreren europäischen Staaten starten.

www.direktzurkanzlerin.de

You’ll never walk alone – Thalia Lesung mit, bzw. eher von Flo von den Sportfreunden

>>You’ll never walk alone< <

In der Thalia Buchhandlung, zwischen den Abteilungen Politik & Zeitgeschehen, sowie Philosophie & Weltreligionen – wobei ich da nicht alleine walkte sondern in einer viel Zahl Teeniescharen saß …

„1./ Es gibt intellektuelle Fußballer/ 2./ Musik bewegt, Musik verändert/ 3./ Liebe erst recht.“

Mit diesen Worten faengt Florian Weber, die selbsternannte Rakete der >Sportfreunde< , sein Buch an.
Ganz anders aber seine Lesung, denn auf das obligatorische „Hallo ich bin der Flo & hab’ ein Buch geschrieben“ folgt die Erklaerung der zwei Minuten Verspaetung, „Ich war beim Antipasti Laden an der Ecke“ (ich mutmaße mal er meint Pizza Hut ?! – verakademisiert versteht sich).

Trotz meines schnell entschiedenen Kartenkaufs, im Vorverkauf (knapp vier Stunden vor Beginn also), bin ich mit Vorbehalten in die Lesung gegangen. Wusste ich doch eigentlich nicht mehr von den >Sportfreunden Stiller< , als dass sie Musik machen koennen.
Beim Schreiben und beim Vorlesen war ich mir da nicht so sicher, ganz zu schweigen davon, dass ich nicht einmal genau wusste Wer denn jetzt von den dreien, bzw. zweien (denn auch ich habe das typische „Jeder-kennt-den-Saenger-Syndrom“), Flo sei.
Nach dem ich das aber gleich mit einem Blick auf das Veranstaltungsplakat klaeren konnte, hatte ich das auch geklaert und war bereit zu zuhoeren um kompromisslos jedem seiner vorgelesenen Worte die Chance zu geben sich mit meinem Vorurteilen zu messen.

Andere, besonders die Teeniereihen vor mir, waren noch nicht soweit; Warum auch immer (ich hab das „Beruehmte-sind-so-geil-Syndrom“, im Gegensatz zu dem oben genannten, noch nie verstanden) – das Licht war jedenfalls seit einigen Minuten schon heruntergestellt und bot keinem kreischenden Lidstrich verziertem Augen mehr den Anblick des recht kleinen Drummer und ehemaligem erfolglosen Klavierspieler.
Zwischen den genannten Abteilungen, natuerlich nahe der Thalia Lounge las nun einer DER >Bolzplatz Heroes< ueber Fussball, Frauen, Alkohol und Musik - dem Alter des Abend angepasst ausgedrueckt: kicken, ficken, saufen und … na ja Musik eben. Klingelnde Handys, summend wummernde sich bemerkbar machende SM (da SMS = Short Message Service heißt nur SM) und noch vor dem Halbzeitpfiff gehende Zuhoerer (mussten angeblich zur Arbeit – klar, Knick Knack sag ich nur !!!) waren mir zum ersten Mal peinlich fuer meine mir von der Gesellschaft zugesprochene Zugehoerigkeit dieser Generation. An sich ein Trauerspiel der heutigen "Jugend" (in der ich mich natuerlich als einzigartig Andersartige extrovertierte und mittlerweile auch introvertiert das Akzeptierende bezeichne … - ??? ? Ja passt schon !), dass es nicht selbstverstaendlich ist sein Handy auszustellen, wie es doch jeder „Depp“ sogar im Kino macht. Apros pros Depp, denn gab es laut >Mister-one-and-only-ich-hab-viel-gemeinsam-mit-dem-Protagonisten-bin-aber-die-Realitaet-und-er-nur-eine-Fiktion< auch bei ihm in der Schulzeit ... Hausaufgabe ein Gedicht mit Liedtextzeile, egal ob Pop oder Volksmusik. Unweigerlich muss ich eingestehen, dass ich zu diesem Moment schon nicht mehr zweifelte, dass Flo (wie ich ihn kumpelhaft einfach mal nenne, ohne ihn zu kennen) auch im zarten Alter von zwoelf ein großer Poet gewesen sein musste; Ganz im Gegenteil zu seinem Banknachbarn der "es ist eine Ros'" entsprungen mit "es ist ein Ross" entsprungen verwechselte was sich im Buch wie folgt liest (aber im Original verdammt geiler anhoert): "Wer Pferden (damit ist das Roß, denn Rosen koennen ja nicht springen, gemeint) in die Kimme zwickt ist halb verrueckt" ... Im Ueberigen schoen von jemanden,der gut zwoelf Jahre aelter ist als ich zu hoeren, dass er das Wort Blubberwasser dem Mineralwasser (mit Sprudel) vorzieht und das im gleichen Satz in dem er auch die durchaus ausgepraegteren Maennerkoeper der Vereinstuerken bestaunt, die allerdings immer mit Badehose duschen. Ach, eigentlich will ich gar nicht viel mehr sagen, als das meine Vorurteile gegenueber einem schreibenden >Sportfreund Stiller< (dem Flo, der der ist mit dem Piercing – irgendwo muss man sich ja lang hangeln – gedaechnistechnisch) sich komplett verfluechtigt haben, was nicht zu letzt daran liegt, dass er drummender, singender, schreibtechnisch sogar vorlesender Diplomsportwissenschaftler ist (fuer die ich vielleicht eine kleine Schwaeche habe - zumindest ab jetzt fuer Ihn) und herrlich amuesant, sueffisant, fantastisch drastisch traurig zum Lachen & Weinen bringend die geschriebenen Worte vorliest, sodass ich als ausgebuffte (erst hatte ich anstatt des „b“ ein „p“ geschrieben – Gott sei Dank hat das Rechtschreibprogramm mich auf meinen Fehler hingewiesen) Wortspieler- und Liebhaberin nicht in debil freundliches (wie die Teeniereihen vor mir) sondern ich gluecklich schwelgendes Lachen verfallen bin. In diesem Sinne lesen lohnt und zuhoeren: auch ! ps.:Ich bezweifele ueberigens, dass der Abend auch nur halb so lustig gewesen waere, wenn nicht die ganzen Null-Ahnung-von-Nichts-Vorlagen“ dagewesen waeren – im Klartext: ohne die ihn anschmachtetenden Maedels und ihre begleitenden Kifferfreunde, haette „der Flo“ nicht die sueffisanten Seitenhiebe oder auch die zynisch akademisch intellektuellen Zaunpfahlwinke ueber Lacher auf Kommando bringen koennen Fazit: Fantastische Vorlesung, Fantastischer Flo also alles in einem ein Fantastischer Abend (wobei das keine Anspielung auf das eine andere Band sein soll) auch trotz der debil grinsenden Teeniepickelgesichter vor mir (stellt euch vor, die eine hatte pinke Haare, die trotz der straßenkoeterblonden original herauswachsenden fettigen Haare nicht annaehernd so scheiße aussahen wie der verwischte Lidstrich à la „Ich-waer-so-gern-ein-Vamp-hab-es-aber-nur-zu-einer-mittel-maeßigen-Teenage-Punk-Schuelerin-geschafft“. (kleine Anmerkung am Rande: 06.06.06 – kein datum des Teufels a. weil sowie so eigentlich 2006 und b. weil Florian Weber eindeutig nicht mit rauchendem Kopf und eben solchem rotanlaufend saemtliche schwarzgekleidete in die Unterwelt gezogen hat – auch wenn ich mir vorstellen kann, dass er die eine oder andere Handybimmlerin gerne von der Lesung verbannt haette) pps: Sollte es mir peinlich sein, dass ich wusste was warum die Muenchner und Braunschweiger Loewen gemeinsam vereint, oder noch viel schlimmer, als einziges Maedchen, das bisher einzige Meisterjahr zu kennen (wobei bei dem Publikum heute ist es sogar moeglich, dass auch die ganzen Jungs (denn das waren sie) nicht wissen, wann der Pokal auch einmal auf unserem Rathausbalkon gezeigt wurde (geschweige denn wo das Rathaus ueberhaupt ist & wer da drin sitzt – ausgenommen der aeltere Herr lehnend an der Saeule !) … pps: eigene Antwort: nö – wer will schon ein debil lachendes Maedchen sein ?